Mittwoch, 18. Oktober 2017

Ausgabe / Logistik und Fördertechnik

Klaus-Dieter Rosenbach, Vorsitzender des Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik im VDMA, und Jochen Köckler, Vorstandsmitglied der Deutschen Messe, Hannover.

11.07.2017
Artikel Nummer: 457

Rolle rückwärts mit Synergie-Effekt

CeMAT und Hannover Messe vereinen 2018 unter dem gemeinsamen Dach, was im Umfeld von Industrie 4.0 ohnehin wieder verstärkt zusammengehört.


Wo andere noch damit beschäftigt sind, Industrie und Intralogistik per „networking“ wieder enger miteinander zu verknüpfen, schafft die Hannover Messe mit ihrer „Rolle rückwärts“ sozusagen automatisch den Schulterschluss. Damit dass die CeMAT 2018, erstmals parallel zur Hannover Messe ausgerichtet wird, statt im Mai oder Juni separat stattzufinden, sollen sich von 23. bis zum 27. April 2018 in den Pavillons 32 bis 35 sowie in den angrenzenden Hallen beinahe zwangsläufig die gewünschten Synergien „per se“ ergeben. Immerhin werden für die Hannover Messe selbst mehr als 220 000 Besucher erwartet. „Wir begrüssen die Entscheidung der Zusammenlegung“, erklärt Axel Wahle, Marketing Director bei Toyota Material Handling Europe. „Dass wir zusätzliche Besucher aus der Industrie und Produktion auf unseren Stand einladen können, ist eine spannende Herausforderung.“ Nicht umsonst, meint Thomas A. Fischer, Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Service bei Still, verändere sich im Rahmen von Industrie 4.0 nicht nur die Produktion, sondern auch die gesamte innerbetriebliche Logistiklandschaft. Er erwarte sich ein deutliches Plus an Fachbesuchern. Für Jungheinrich stehen unter dem gemeinsamen Dach Automatisierung, Digitalisierung und Energieeffizienz im Fokus, sagt Unternehmenssprecher Benedikt Nufer. Viastore-Sprecher Matthias Schweizer hält das erweiterte Umfeld für „hochgradig interessant“. Eine gute Ausgangsposition, um Logistikleiter und IT-Leiter aus der Industrie für die CeMAT zu gewinnen.“ „Die Industrie ist seit jeher eine bedeutende Kundengruppe“, erklärt Klaus Tersteegen, Geschäftsführer bei SSI Schäfer Neunkirchen. „Die IT-Entwicklung dürfte zu einer noch engmaschigeren Verzahnung von Logistik und Produktion führen“. SSI Schäfer wolle diesen Prozess aktiv mitgestalten.

 

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