Sonntag, 21. Oktober 2018

Ausgabe / Logistik und Fördertechnik

Witron punktet mit dem migrolino-Projekt im Verteilzentrum Suhr.

02.01.2018
Artikel Nummer: 537
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Härtester Intralogistiktest der Welt

13 Geräte und Lösungen – darunter auch ein prominentes Schweizer Projekt - sind nominiert: Der IFOY ist längst über den blossen „Staplerwettbewerb“ hinausgewachsen


Die IFOY Organisation hat zum Jahresauftakt die Nominierungen für den diesjährigen IFOY Award bekannt gegeben. Aus dem Bewerberfeld schickt die Jury 13 Geräte und Lösungen der Marken BYD, Jungheinrich, Liebherr, J. D. Neuhaus, Still, Gebr. Schulte, Wegard und Witron ins Rennen um die weltbesten Logistikprodukte und -lösungen des Jahres.

Die Finalisten treten in der zweiten Runde bei den internationalen IFOY Test Days im Februar zum Wettbewerbsvergleich auf dem Gelände des IFOY Partners CeMAT in Hannover an. Der IFOY Test misst dabei die harten Fakten, der wissenschaftliche IFOY Innovation Check, der von Spezialisten des Dortmunder Fraunhofer-Institutes für Materialfluss und Logistik (IML), des Lehrstuhls für Technische Logistik an der Universität Dresden sowie des Lehrstuhls für Maschinenelemente und Technische Logistik der Helmut Schmidt Universität in Hamburg erstellt wird, beurteilt den Innovationswert.

„Das besondere an den IFOY Testreihen ist, dass die Finalisten nicht untereinander verglichen werden, sondern immer mit ihren Wettbewerbsgeräten am Markt. Nur wer seine direkten Wettbewerber in puncto Innovation hinter sich lässt, gehört zu den besten der Welt“, erklärt Anita Würmser, Vorsitzende der IFOY Jury. Darüber hinaus reisen Juroren aus aller Welt nach Hannover, um die nominierten Geräte selbst zu testen. Bewertet werden Innovationswert, Technik, Design, Ergonomie und Handling, Sicherheit, Marktfähigkeit und Kundennutzen.

Gewählt werden die Gewinner schlussendlich von einer Jury, der 26 renommierte Fachjournalisten führender Logistikmedien in 18 Ländern rund um den Globus angehören, darunter auch "Logistik & Fördertechnik". Vergeben werden die Trophäen am Eröffnungsabend der diesjährigen CeMAT (23. bis 27. April).

Bei den Gegengewichtsstaplern ist der BYD ECB50C mit fünf Tonnen Tragkraft nominiert. Der leistungsstarke Elektrostapler schafft sechs Stunden im Dauerbetrieb und kann in nur drei Stunden vollständig aufgeladen werden. Die zweite Nominierung gewinnt der brandneu entwickelte Elektrostapler Still RX 20 mit 1,6 Tonnen Tragkraft. Der wendige und schnelle Allrounder für den Innen- und Außeneinsatz kann erstmals wahlweise mit Batterien der Schaltung A oder B fahren.

Bei den „Warehouse Truck“ gehen der weiterentwickelte ECE 225 easyPILOT Follow von Jungheinrich mit nachrüstbarer Remote-Bedienoption und der Hochleistungsschlepper EZS 7280 für den Ausseneinsatz auf Flughäfen, in Industrie und Logistik an die Rampe.

Ebenfalls nominiert: der Horizontalkommissionierer OPX-L 16 von Still, und ein modularer Routenzug des Hamburger Start-ups Wegard, der autonom elektronisch gelenkte Achsen verwendet. Für Spannung sorgen auch neue Kategorien aus der Krantechnik, darunter ein Mobilkran, der den Katzmodus und Wippmodus für Spezialeinsätze mit Hubhöhen bis 94 Meter und Ausladungen bis 65 Meter vereint. Darüber hinaus geht es um technologieübergreifende Batterieladesystem SLH 300, die den Umstieg von Flotten von herkömmlicher Blei-Säure- auf Lithium-Ionen-Technologie erleichtern, Multi-Fachböden, ein Pw-ähnliches EASY Drive-Lenkrad, eine komplexe HRL-Lösung für das C-Teile-Management-Spezialisten von Witron für das Migros Verteilzentrum Suhr AG in der Schweiz.

 

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