Sonntag, 21. Oktober 2018

Ausgabe / Logistik und Fördertechnik

Die Smart Factory setzt auf sinnvolle Assistenz.

17.09.2018
Artikel Nummer: 648
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Exkursion zu Roboshot und Swiss Smart Factory

Der Intralogistikverband ILS ist in Biel beim japanischen Robotikhersteller Fanuc zu Gast und lotet die digitale Transformation aus.


Zum Innovationstag lädt die Intralogistikvereinigung ILS am Mittwoch, 26. September, von 13 bis 20 Uhr in die Räumlichkeiten von Fanuc Switzerland nach Biel ein. Nach einer Präsentation intelligenter Technologien, wie sie bei Fanuc-Robotern zum Einsatz kommen, ist eine Besichtigung mit anschliessender Verschiebung in die Swiss Smart Factory vorgesehen. Der ILS geht es um die digitale Transformation, die der Robotik und Automation Schlüsselrollen zuweist. Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Technik in Produktion und Logistik gewinne im Rahmen von Industrie 4.0 erheblich an Bedeutung. Nicht zu erwarten sei hingegen dass Produktions- und Logistikanlagen in Zukunft nahezu menschenleer sein werden. Mensch und Maschine, heisst es, „werden zu wichtigen, sich ergänzenden Partnern“.

Der Vorstand um Peter Spycher, Benno Reichmuth und Rudolf Mayer-Richert will Einblicke in das Thema Robotik und Digitalisierung der Fabrikation geben. Welche Ansätze es heute bereits gibt und wie diese in der Praxis aussehen, erfahren die Teilnehmer in der Swiss Smart Factory, die sich der Übertragung des Internet of Things (IoT), von Artificial Intelligence (AI) und Advanced Human-Machine-Interaction in industrielle Anwendungen widmet.

Als weltweit führender Hersteller in der Fertigungsautomation hat Fanuc 1988 seine Niederlassung in Biel/Bienne gegründet. Nach der Gründung im Jahr 1956 legte Seiuemon Inaba mit der ersten numerischen Steuerung eines elektrischen Impulsmotors in einer Werkzeugmaschine den Grundstein für die moderne Automatisierung kompletter Produktionslinien. Inaba und sein Team entwickelten schon bald einen Roboter, der in der Lage war, eine Werkzeugmaschine zu beladen. Fanuc-Produkte wie Robocut, Robodrill und Roboshot (elektrisches Spritzgiessen) erobern seit den 1970er und 1980er Jahren die Fabrikhallen der Welt. In der Schweiz sind 45 Mitarbeitende im Einsatz,  eine Trainingsakademie und ein Serviceteam, das nebst 45000 verkauften über 16000 installierte CNC-Anlagen und Roboter betreut.

 

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