Mittwoch, 23. August 2017

Ausgabe / Logistik und Fördertechnik

Exoskelette sollen Arbeit nicht "wegnehmen", sondern erleichtern

17.05.2017
Artikel Nummer: 429

Vom Global Player zum Globalgreifer

Vakuumtechnikanbieter Schmalz arbeitet an Aktuatoren, Effektoren und Exoskeletten, die das "Handling" im Alter erleichtern


Wenn „Akuatoren“ auf fernen Himmelskörpern von der Erde aus ferngelenkt werden können, warum dann nicht auch auf der anderen Seite der Erde... Der Anbieter von Vakuum-Handhabungssystemen Schmalz will den Robotarm nicht nur steuern, sondern über einen io-Link gleich mit sämtlichen Datenübertragungs-Fähigkeiten versehen, damit er in entlegenen Ländern auch fernversorgt, und bei Bedarf mit Programmerweiterungen aus der Cloud aktualisiert werden kann: Der Spezialist für Vakuum-Handhabungssysteme Schmalz hat einen Ableger des Stuttgarter IPA-Instituts der Fraunhofer-Gesellschaft übernommen, um die Digitalisierung voranzutreiben. Zudem wartet Schmalz neuerdings mit „Exoskeletten“ und sogar einem neuen Geschäftsfeld für Energiespeicheranlagen im Grossformat auf, die beispielsweise für die Zwischenspeicherung grösserer Überschussleistungen bei Windkraftanlagen – aber leider nicht für mobile Anwendungen - geeignet sein werden.

 

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