Montag, 26. Juni 2017

Ausgabe / Logistik und Fördertechnik

Steiler Trend: Afag und eps profitieren von Industrie 4.0

07.07.2016
Artikel Nummer: 287

Schneller Vorschub durch Industrie 4.0

Afag und eps setzen angesichts der Notwendigkeit immer schnellerer Zuführsysteme auf dramatische Veränderungen und eine Verdopplung ihres Umsatzes durch zielstrebige Internationalisierung.


 

Im Juni 1996 wurde in Hardt/Rottweil mit der Entwicklung einer Methode, pneumatische Antriebe durch eine spezielle Ansteuerung in der Endlage sanft abzubremsen, der Grundstein für die elektropneumatische Systeme GmbH (eps) gelegt. Seit 2013 ist die Afag, 1956 in Huttwil in der Schweiz gegründet, Spezialist für Zuführsysteme, bekannt für opto-elektronische Steuerungseinheiten und seine roten Handling-Systeme, am Unternehmen beteiligt. Unter dem Dach der Schaeff-Gruppe legt die Afag gemeinsam mit eps derzeit jedes Jahr im zweistelligen Prozentbereich zu. Für 2016 werden 40 Mio. Euro Umsatz angestrebt. Hintergrund für das energische Vorantreiben neuer Aktivitäten sind Industrie 4.0 und die Tatsache, dass für schnelle Materialflusslösungen nicht jedes Mal eine komplizierte Sechs-Achs-Kinematik vonnöten ist, sondern Linearlösungen und –komponenten mit hoher Zuverlässigkeit oft wesentlich schneller arbeiten können. Mit modernen, qualitativ hochstehenden Produkten sowie Sub- und Komplettsystem-Lösungen will die Gruppe im europäischen Markt weiter wachsen. Zudem verfolgen Afag und eps eine Internationalisierungs-Strategie in den USA und ausgewählten Märkten Asiens. Zurzeit werden neue amerikanische und asiatische Mitarbeitende in den europäischen Werken in ihre künftige Arbeit eingewiesen. „Wir sind überzeugt“, heisst es seitens der Geschäftsführung, „dass die vierte industrielle Revolution unser Kerngeschäft der Automatisierung von Produktions- und Montageprozessen dramatisch verändern wird“.

 

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